Samstag, 24. September 2011

Woche vom 19.09.2012 bis 23.09.2012

Die Woche relativ wenig. Einmal Tonys Sympthie und Iris Totengespräch.


Ich bereue zutiefst, dass ich meine geliebte Tochter damals zu der Ehe mit diesem gottlosen Narr Bendix Grünlich so dringend geraten habe. So dringend! Ich begreife nicht, wie ich mich von dem Betrüger so plump übers Ohr hauen lassen konnte.
Ich zögere nicht zu bekennen, dass dieser Schritt mir vor vier Jahren als vernünftig und heilsam erschien. Nun bereue ich es. Ich glaubte meine Pflicht getan zu haben. Wie konnte ich so leichtfertig und unüberlegt, geblendet von Grünlichs Schauspiel handeln? „Ein angenehmer, gut empfohlener, frommer Christ“ – Welch eine Schande! War er nicht im höchsten Grade präsentabel und verkehrte er nicht in bester Gesellschaft? Die besten Empfehlungen, ein Pastorssohn, ein weltläufiger Mann. Diese Heirat, die Familie und Firma zum größten Vorteil gereichen sollte. „Wir sind wie Glieder in einer Kette“. Doch der Himmel hat es anders gewollt. Wie konnte ich das Glück meiner Tochter – meiner geliebten Antonie – nur aufs Spiel setzen? Wie konnte er mich so linken? Alle geschäftigen Erkundigungen lauteten so günstig, so vielversprechend, so erfreulich.
Ich bereue, dass ich Tony zu der Ehe mit Grünlich so dringend geraten- ja geradezu gedrängt habe. Ich empfinde es so schmerzhaft meine Familie dieser Peinlichkeit aussetzen zu müssen. Scham! Nicht als grenzenloser Scham. Und es war mir doch so gewichtig, dass Antonie einen reichen Kaufmann heiratet. Ich habe viel Ärgernis gehabt. Prüfungen von Gott. Die Geschäfte waren so ruhig, die Firma machte Verluste. Die Partie schien so rühmlich und vorteilhaft. Irreführungen, nichts als Irreführungen. Bock, Goudstikker, Petersen, Maßmann & Timm. Alle engagiert. Engagiert! Ausgenutzt hat er unsere Familie, Ausnehmen wollen wie eine Weihnachtsgans. Er schien mir doch so überlegen, regsam und findig. Ach, mein geliebter Vater: Hättest du es gewusst? Du, der mir stets einbläute, dass wir wie Glieder in einer Kette sind? Die Tradition sollte doch weitergeführt werden. Wer konnte denn so was ahnen? Ich habe kalkuliert und ermittelt. Hättest du - erfahrener Geschäftsmann - dieses Schauspiel aufgedeckt? Die richtige Entscheidung getroffen? Du konntest die Ordnung immer wahren, warst weitsichtig und aufgeklärt, aber ich.
Ich erinnere mich noch an diesen besagten Juni- Nachmittag, als sich dieser Grünlich in unser Leben einschlich. Weiche Stimme, Zurückhaltung, Verbeugungen und so außerordentlich liebenswürdig – Alles Heuchelei! christlich, zuvorkommend, geistig interessiert. Alles nur Schein. Im Nachhinein: Diese albernen Verbeugungen und gestelztes Gerede. Wie er unsere Familie und Werte lobte. Schmeicheleien, zur Verwirklichung seines Ziels. Und Antonie – meine schlaue Tony – sträubte sich noch gegen diese Verbindung. Ohne delikaten Beweggrund, intuitiv. Wie ich dachte, dass sein Vermögen sich auf 120.000 Taler belaufen würde. Welch ein Unglück! Eine gute Partie? All die lieben Worte und Versprechungen! Wie konnte ich meine Tochter nicht ernstnehmen? Mein verehrter Vater – Wäre ich so skeptisch wie du gewesen und hätte mich nicht von seinem religiösen, christlichen Gehabe verleiten lassen- ich sagte ihr noch, dass wir nicht dafür geboren sind, was wir mit unseren kurzsichtigen Augen für unser eigenes, kleines, persönliches Glück halten. Wir müssen uns an denen halten, die uns sicheren Schrittes vorangingen. Ohne nach links oder rechts zu schauen. Jetzt habe ich meine liebe Antonie auf einen unordentlichen Pfade des Lebens gewiesen. Zahlungsunfähig – Bankrott. Oh wie verzweifelt meine kleine, süße Tony war. Hinweg mit der kindlichen Freude. Und wie tapfer sie meinen Erwartungen gerecht werden wollte. Ich hatte daheim alles gründlich erwogen und wollte Antonie samt Erika mit nach Hause nehmen. Jegliche Auszahlungen sollten vermieden werden. Doch nachdem ich sie in dieses Unglück führte, muss sie die Sache ganz und gar nach ihrem Willen entscheiden. Och, welches Schuldbewusstsein mich plagt. Wie sie von den guten, christlichen und lobenswerten Grundsätzen erfüllt war. Ratlos war ich – bin ich. Ich habe ihr vieles offen dargelegt: Die Hergabe dieser Summe hätte eine Schwächung für die Firma bedeutet. Nein, Vater, wir müssen immer das Wohl unserer Firma im Blick halten. Und das wusste auch deine Enkelin Antonie. Sie wird sich von Grünlich trennen. Aber was bleibt ist eine von unverschuldetem Unglück heimgesuchte Frau und Ich, ein gebrochener Mann. Niemals werde ich diesen Fehler mit mir vereinbaren können . Ach Vater, was hättest du mir geraten?



Freitag, 16. September 2011

Woche vom 12.09.2012 - 16.09.2012

Joa, hier das Material von dieser Woche.
Die Hausaufgaben wurden netterweise von Yasemin zur Verfühung gestelllt. Danke dafür! :)






Samstag, 10. September 2011

Woche vom 07.09 2012 - 10.09.2012

Edit: Ich bin Montag nicht da (Chemieexkursion)
Wär nett, wenn jemand mir seine Aufzeichnungen gibt!